Neue Art von Gräbern auf dem Hauptfriedhof:

Neue Urnenkulturgräber

So werden typische Grabmale aus früheren Zeiten erhalten.

Die Grabanlage umfasst 18 Gräber, jeweils zwei Urnen können pro Grab beigesetzt werden.

Reinigung, Sanierung, Instandhaltung der historischen Anlage und eine Grundbepflanzung mit Bodendeckern sind für die 25-jährige Nutzungszeit bereits inbegriffen.

Die Gräber werden 3x jährlich bepflanzt. Eine namentliche 
Kennzeichnung des Verstorbenen auf einer Steinplatte ist im Preis mit inbegriffen. Dieses  „Komplettangebot“ ist für 8190 Euro zu haben.

Auf den Friedhöfen Kirchdithmold, Wahlershausen und Wehlheiden mit Beständen älterer Denkmale wäre die Umsetzung solcher Gräber ebenso möglich. „Zunächst müssen wir aber sehen, ob das Angebot angenommen wird.“

Trend zur Urnenbeisetzung

Die Friedhofsverwaltung folgt mit diesem neuen Angebot der Entwicklung hin zu pflegelosen Grabarten.
Dazu zählen Urnen-Reihengräber, Urnen-Gemeinschaftsgrabstätten und die Friedparkgräber. „Der Trend
zur Feuerbestattung und Urnenbeisetzung hält ungebrochen an“, sagt Werner. Die Menschen wollen zum
einen keine Vepflichtungen mehr haben, zum anderen leben Familien heute nicht zwingend an einem Ort,
sodass sich Kinder um die Gräber der Eltern kümmern könnten. „Die Nachfrage nach pflegeleichten Grab-
arten wird größer. Dennoch zeigt unser Friedparkangebot, dass die Menschen trotzdem einen Ort zum 
Trauern suchen“, sagt Werner.

( HNA v. 27.11.2013 / Foto:Linke )

Friedhofstaxi Hauptfriedhof

Das überdachte Fahrzeug bietet Platz für drei Fahrgäste und ist in erster Linie für ältere und gehbehinderte Menschen gedacht, aber auch für Besucher, die viel zu transportieren haben. Das Fahrzeug kann an die 5 Eingänge des Friedhofes bestellt werden.

Das Friedhofstaxi ist ein kostenloser Service der Friedhofsverwaltung. Die Mitarbeiter des Fahrdienstes sind sogenannte "1,- € Kräfte", die durch diese Maßnahme wieder eine geregelte Tagesstruktur erhalten und langfristig auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden sollen.

Telefon des Fahrers:  0160/98306872

Zeiten:                            Montag bis Sonntag

                                       10:00 bis 18:00 Uhr

 

Tag des Friedhofs

Hier einige Bilder vom Tag des Friedhofs auf dem Kasseler Hauptfriedhof.

Jetzt Handwagen auf allen Kasseler Friedhöfen

Kassel, 20. April 2010. Die Friedhofsverwaltung Kassel hat in diesem Frühjahr alle Stadtteilfriedhöfe mit Stationen zur Ausleihe kleiner Handwagen ausgestattet. „Die Handwagen sollen den Friedhofsbesuchern den Transport von Pflanzen, Erde, Dünger und kleinem Handwerkszeug erleichtern“, sagt Jürgen Rehs, Leiter der Friedhofsverwaltung Kassel. Die Strecken von den Friedhofseingängen und Parkplätzen bis zu den Grabstätten seien oft lang, so Rehs. Die Handwagen können mit einer Zwei-Euromünze als Pfand – wie bei einem Einkaufswagen an der Station ausgelöst werden. Beim Verlassen des Friedhofs stellt man das Transportwägelchen in die Halterung und erhält die Pfandmünze zurück. Bisher gab es diesen Service auf dem Hauptfriedhof und auf den Friedhöfen Bettenhausen, Harleshausen, Wehlheiden und auf dem Westfriedhof. Jetzt sind die Handwagen auf allen 14 Kasseler Friedhöfen verfügbar.

Abschied individuell gestalten

Die Trauerkultur in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Pfegelose Grabarten sind heute eine beliebte Alternative zu traditionellen Grabstätten. Das Denkmal „ Grab“ als Zeichen der Erinnerung verliert immer mehr an Bedeutung. Der Tod wird häufig nicht mehr als Übergang sondern als Ende verstanden. Die Zeit der Verabschiedung ist der Anfang die Endgültigkeit zu begreifen. Viele Angehörige haben den Wunsch  ,sich vom Verstorbenen zu verabschieden. Dazu dient die Aufbahrung am offenen Sarg . Durch die Aufbahrung wird der Tod für viele Menschen erst begreifbar.

Der Mensch ist erst wirklich tot,
wenn niemand mehr an ihn denkt.

(Bertolt Brecht)

Es besteht für die Angehörigen die Möglichkeit, zu Hause, in einem Bestattungsinstitut oder auch auf dem Friedhof vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Viele Bestatter bieten dafür eigene, atmosphärisch angenehm gestaltete Abschiedsräume an, damit sich die Angehörigen in fast privater Atmosphäre und in aller Ruhe verabschieden können. Im Gegensatz zu öffentlichen Abschiedsräumen auf Friedhöfen müssen bei Bestattern keine Öffnungszeiten und Zeitvorgaben berücksichtigt werden. Der Bestatter orientiert sich an den Wünschen und den ganz persönlichen Bedürfnissen der Angehörigen im Trauerprozess.

Wer im Gedächtnis
seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot,
der ist nur fern;
tot ist nur,
wer vergessen wird.

( Immanuel Kant )

Manche Angehörigen möchten dem Verstorbenen beim Abschied Grabbeigaben in den Sarg legen. Das können Blumen aus dem eigenen Garten sein, ein Foto der Familie, oder ein selbstgemaltes Bild  vom Enkelkind. Manche schreiben auch Abschieds- oder Dankesbriefe, die sie dem Verstorbenen mitgeben. Auch der Zollstock eines Handwerkers, die Geige eines Musikers oder ein Fußball bei einem Sportler ist möglich. Je nachdem was den Verstorbenen ein Leben lang begleitet hat oder ihm wichtig war, und sich auch nun nicht von Ihm trennen soll.

Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

Albert Schweitzer, Arzt und Philosoph (1875-1965)

Immer erreichbar! 0561-15375
Buhle Bestattungen
Obere Karlsstraße 6
(Ecke Fünffensterstraße)
34117 Kassel
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